EMS-Training

Wofür steht EMS?

Die Abkürzung „EMS“ steht für „Elektro-Myo-Stimulation“

(Griech. „elektro“ = eletrisch, die Elektrizität betreffend;

Griech. „myos“= der Muskel; lat. „stimulatio“ = Aktivierung, Reizung, Stärkung).

 

In der Elektrostimulation werden Stromstärken im niedrigen Milliampere-Bereich verwendet, sodass sie für den Menschen ungefährlich sind.

Die Muskeln erfahren deutlich intensivere und neue Trainingsreize. Durch simultane Anspannung aller großen Muskelgruppen und zeitgleiches Aktivieren von Agonisten und Antagonisten sowie der mit klassischen Methoden schwer zu erreichenden Stabilisationsmuskulatur findet ein echtes Ganzkörpertraining statt.

Zudem ist der Zeitgewinn ein wesentliches Argument für das EMS-Training. So sind bereits mit 20 Minuten Ganzkörper-EMS-Training Leistungsverbesserungen möglich, die selbst bei einem konventionellen Training mit einem Trainingsaufwand von mehr als 60 Minuten kaum erreicht werden.

Zusammengefasst lässt sich EMS als hocheffektives Ganzkörpertraining beschreiben, bei dem schon mit niedrigem Zeitaufwand von weniger als 30 Minuten pro Woche eine Vielzahl muskulärer Trainingsziele erreicht werden können.

Vor allem bei der Volkskrankheit Rückenschmerz findet EMS hohen Anklang.

 

Ablauf des Trainings

Du trägst eine Funktionsweste mit eingesetzten Elektroden, außerdem werden Elektroden-Manschetten an deinen Armen, Beinen und am Gesäß befestigt. Während des gesamten Trainings reguliert der Trainer die elektrischen Impulse und weist die Übungen an, um entsprechende Hilfestellung und auf die korrekte Ausführung zu achten. Du wirst durch dein komplettes Training von deinem Trainer begleitet. Damit der Strom gut leitet, wird eine Funktionskleidung getragen, die zu Beginn des Trainings befeuchtet wird.

Durch die Elektroden fließen bioelektrische Impulse, die alle Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen und individuell eingestellt werden.

Und das macht das Training unter EMS sehr viel intensiver und damit effektiver als bei einem herkömmlichen Fitnesstraining.

Wie funktioniert EMS-Training?

Mithilfe des EMS-Geräts von miha bodytec werden Elektroimpulse an die Muskeln abgegeben. 4 Sekunden fließt der Impuls, dann folgen 4 Sekunden Pause. Die Übungen werden immer während des Impulses ausgeführt.

Die Übungen variieren je nach deinem individuellen Trainingsziel.

Durch den Reizstrom wird die natürliche Kontraktion der Muskeln von außen verstärkt, dadurch ist die Anstrengung der Übungen deutlich erhöht. Und somit erreichen wir auch unsere tiefer liegende Muskelschichten.

Sie aktivieren lediglich die quergestreifte Muskulatur (Skelettmuskulatur). Die Herzmuskulatur sowie glatte Muskulatur (Organmuskulatur) werden dabei nicht angesprochen.

 

Das EMS-Prinzip gilt als hocheffektives Training und kommt ursprünglich aus dem Reha-Bereich.

Dort wird es eingesetzt, um Beispielsweise nach Verletzungen einem Muskelschwund durch die Muskelstimulation vorzubeugen.

In der Physiotherapie wird das EMS-Training seit vielen Jahren für den gezielten Aufbau von Muskeln angewendet.

Auch viele Leistungs-und Profisportler nutzen das EMS-Training, um ihre Leistung zu erhöhen.

 

Hat EMS Vorteile gegenüber herkömmlichen Fitnesstraining?

Oh ja!

Anstatt jeden Muskel einzeln trainieren zu müssen, werden beim 20-Mintütigen EMS-Training immer alle Muskelgruppen - circa 90% des gesamten Muskelapparates gleichzeitig trainiert.

Das bedeutet eine enorme Zeitersparnis, wenn man 20 Minuten in ein herkömmliches Fitnessstudio geht, wartet man oft auf ein freies Gerät. Dieses Problem gibt es bei uns nicht! Das Gerät und dein Personaltrainer sind immer für Dich reserviert, ohne Wartezeiten.

Bei dem 20-Minuten EMS-Training verbrennt man um die 500 kcal.

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